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Der Rhodesian Ridgeback Basko
Der Rhodesian Ridgeback Basko

So alt der Ursprung des Rassekennzeichens, der Ridge, ist, so jung ist die Rasse Rhodesian Ridgeback.

Der Rhodesian Ridgeback wird bei uns auch "Löwenhund" genannt, weil er in seiner Heimat zur Jagd auf Löwen verwendet wurde. Die Aufgabe der in der Meute jagenden Hunde bestand darin den Löwen aufzuspüren, zu stellen und durch Ablenkungsmanöver wie Umkreisen und Scheinangriffe so lange am Ausbrechen zu hindern, bis der Jäger zur Stelle war und den Löwen erlegen konnte. Niemals haben diese Hunde mit Löwen gekämpft. Wer nicht schnell und wendig genug war um den Angriffen der Katze auszuweichen wurde ein Opfer der natürlichen Selektion. Diese äußerst wirkungsvolle Auslese bestimmte nicht nur das Äußere des Hundes, sondern auch seine wesentlichen Charakterzüge, die sich bis zum heutigen Tag erhalten haben.

 

1879 brachte der Missionar Charles Helm zwei Ridgehunde aus Swellendam vom Kap nach Südrhodesien, dem heutigen Zimbabwe, wo der Farmer und bekannte Großwildjäger Cornelius van Rooyen auf diese Hunde aufmerksam wurde. Er setzte diese Hunde bei der Jagd ein und war von ihren besonderen Fähigkeiten beeindruckt. Er kreuzte zwei von ihnen mit Deutschen Doggen und verschiedenen Jagdhunden europäischer Herkunft. Viele andere Jäger wollten auch solche Hunde besitzen und die "Zucht" nahm immer größere Ausmaße an.

Leider wurde niemals genau belegt welche Rassen noch in die Ridgehunde eingekreutzt wurden, vermutlich Bloodhound, Pointer und Retriever.

Um 1900 waren in Rhodesien die Hunde mit Rückenkamm weithin als "Lion-Dogs" oder "van Royen-Dogs" bekannt. Die erste planmäßige Zucht führte Francis Richard Barnes in Bulawayo (SW-Rhodesien) ab 1915 unter dem Zwingernamen "Eskdale" durch.